Cloud-Management – Chancen und Erfolgsfaktoren

Der Umzug von IT-Services in die Cloud ist für viele Unternehmen ein aktuelles Thema. Entscheidend dabei ist, nicht nur die jeweiligen Applikationen, Datenbanken und Netzwerkstrukturen fit für die Cloud zu machen. Man muss auch darüber nachdenken, wie die Cloud Services zukünftig administriert werden sollen! Wir berichten aus unserer praktischen Erfahrung über Chancen und Erfolgsfaktoren für gutes Cloud Management.

Die Nutzung von Cloud-Angeboten, wie sie z.B. die bekannten Public Clouds von AWS, Azure oder Google bereitstellen, hat für Unternehmen folgende Vorteile: 

  • Skalierbarkeit der benötigten Ressourcen 
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei Kosten und Administration 
  • Einfacher Zugriff und Nutzung von speziellen Services wie z. B. Angeboten zu AI, Blockchain oder spezialisierten Caches. 

Fallbeispiel: Umzug eines Unternehmens in die Cloud 

Greifen wir das Beispiel eines international agierenden, österreichischen Unternehmens heraus, das bisher seine Server im Rechenzentrum eines externen Providers stehen hat. Dieser nimmt gleichzeitig die Administration der Server und die Installation der dort genutzten Applikationen vor. Mit der monatlichen Bezahlung werden Service und IT-Leistungen abgerechnet. Vor der Umstellung auf Cloud-Services, stellt sich die Frage, wie dieses Verhältnis zukünftig geregelt werden soll. Für erfolgreiches Cloud-Management sind für den Anfang folgende drei Punkte wichtig: 

  • Die Rolle des Cloud-Administrators klar abgrenzen
  • Containertechnologien wie Docker nutzen 
  • Skalierbarkeit optimal nutzen 

Die Rolle des Cloud-Administrators klar abgrenzen 

Beim Umstieg auf die Cloud ist es sinnvoll, die Schnittstellen zwischen Applikationsentwicklern, Infrastrukturprovider (Cloudprovider) und dem zukünftigen Cloud-Administrator klar abzugrenzen und ggf. neu aufzustellen. 

Die Rolle des Cloud Administrators kann entweder intern oder durch einen externen Dienstleister erfüllt werden. Im Falle eines externen Dienstleisters sollte die Subscription nicht auf den Namen des Cloud Administrators laufen, sondern den Auftraggeber zugeordnet sein, womit auch klar der tatsächliche Nutzer der Ressourcen geregelt ist. Dadurch erhält der Auftraggeber direkt die Rechnung über die genutzten Ressourcen und damit über die detaillierte Aufstellung die volle Transparenz zur Struktur der tatsächlich angefallenen Kosten. 

Der Cloud Administrator erhält Zugang zu den Ressourcen in der Subscription des Auftraggebers, jedoch nicht das Recht die Subscription selbst zu ändern (z.B. Zahlungsmethoden). Wenn es notwendig ist, die Administration zu wechseln (z.B. aufgrund von Insolvenz des Dienstleisters oder mangelnder Leistung), kann dies einfach über die Autorisierung (Benutzer und Rechtevergabe) erfolgen. 

Containertechnologien wie Docker nutzen 

Die Schnittstelle zwischen Applikationsentwicklung und der Administration ist aufgrund der Schwierigkeiten bei der Installation von Softwareapplikationen oftmals komplex, . Gerade bei der Nutzung von Cloud Services bieten sich Containertechnologien wie Docker als Lösung an. 

Durch die Nutzung von Containertechnologien wie Docker kann sich die Cloud Administration auf die wesentlichen Aufgaben konzentrieren, nämlich auf die Schaffung einer sicheren, skalierbaren, performanten und kostengünstigen Systemumgebung mittels Cloud Ressourcen (Prozessor, Storage, Load Balancing, CDN, verwaltete Datenbanken etc.). 

Die Applikationsentwickler sind für die fertige Bereitstellung der Software auf Basis von Containern verantwortlich. Eine Anwendungsinstallation entfällt, da der Container die vollständig konfigurierte Laufzeitumgebung enthält. Dadurch werden auch Fehler bei der Installation ausgeschlossen. 

Skalierbarkeit optimal nutzen 

Derzeit können virtuelle Maschinen, die kontinuierlich und konstant ausgelastet werden, in einem klassischen Rechenzentrum noch kostengünstiger als über die Cloud bereitgestellt werden. Ein wesentlicher Charme von Cloud-Angeboten liegt jedoch in der einfachen und ggf. weltweiten Skalierbarkeit der genutzten Services, die in einer eigenen RZ-Infrastruktur nicht vergleichbar kostengünstig aufgebaut werden können. 

Durch den Einsatz skalierbarer Docker Container kann der Cloud Administrator rasch auf zusätzlichen Bedarf reagieren und die Anzahl der gleichzeitig gestarteten Containerinstanzen mit wenigen Kommandos hochfahren und auch wieder reduzieren. Mit dem Einsatz von Containermanagement wie Kubernetes kann dieser Vorgang sogar automatisiert werden. 

Um die Skalierung effizient zu nutzen, muss die Verantwortung dafür zwischen Applikationsentwicklung und Administration klar bestimmt sein, wobei die Nutzung von Containern eine Voraussetzung ist. Die Aufgabe der Entwicklung ist es skalierbare Applikationen bereitzustellen. 

Cloud-Potentiale Nutzen 

Mit Cloud Services stehen Unternehmen mächtige, skalierbare Infrastrukturwerkzeuge zur Verfügung. Durch den gezielten Einsatz und gutes Cloud Management ergeben sich jeden Menge Potentiale – und das nicht nur für Großunternehmen. 

Die Beschaffung von Cloud Ressourcen muss die geänderten technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen im Vergleich zu klassischen IT-Beschaffungen berücksichtigen. Spirit in projects ist ein Spezialist für die Erstellung von Cloud Konzepten und technischen Unterlagen in Beschaffungsvorgängen bzw. bei Ausschreibungen. Wir erstellen mit unseren Kunden tragfähige und zukunftssichere Konzepte, erstellen die Unterlagen und unterstützen im Beschaffungsvorgang mit unserem technischen Hintergrundwissen. 


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