Agilität

Agilität – also die flexible und iterative Umsetzung von Softwareprojekten – gehört heute zum Standard in vielen IT-Organisationen. Entstanden sind agile Methoden ursprünglich, um kleine, interdisziplinäre Teams zu steuern, die schnell ein Produkt entwickeln und kontinuierlich verbessern.

Inzwischen kommen agile Ansätze immer häufiger auch in Großprojekten und komplexen Organisationen zum Einsatz. Damit das funktioniert, müssen sie sinnvoll skaliert und erweitert werden, ohne ihren Kern zu verlieren: die Fähigkeit, auf Veränderungen schnell und wirksam zu reagieren. Genau diese Weiterentwicklung wird oft als Agilität 2.0 bezeichnet.

Wolfgang Hiermann - CEO von Spirit in Projects

Mit Agilität 2.0 kommen das agile Mindset und agile Methoden auch in großen Organisationen und Projekten an. Aber „agil“ zu sein darf nicht zum Selbstzweck werden. Eine agile Grundhaltung zu entwickeln erfordert einen Kulturwandel. Gleichzeitig müssen agile Methoden und Techniken sinnvoll im Unternehmen angewandt und integriert werden.

Agilität – Mindset und Methoden

Unter dem Begriff Agilität wird ein Set aus unterschiedlichsten Methoden und Techniken verstanden, die teils aus der industriellen Fertigung und teils aus der Softwareentwicklung stammen. In den 1990ern wurden diese verstärkt gebündelt. Im Jahr 2001 wurden die dahinterliegenden Werte und Prinzipien bei einem Treffen in Utah erstmals als Manifest für Agile Softwareentwicklung verschriftlicht.

Im Zentrum der Überlegungen stehen Flexibilität, Kooperation und ein Fokus auf den Kundennutzen. Die verbreitesten agilen Methoden sind:

  • Scrum
  • Unified Process
  • Extreme Programming
  • FDD
  • RAD
  • Agile Enterprise
  • AMDD
  • DSDM
  • EVO

Die Herausforderung bei der Integration agiler Methoden und Prozesse in eine Organisation liegt vor allem auch darin die obige Grafik nicht auf den Kopf zu stellen – also nicht von der Methode aus zu denken, sondern beim Mindset zu beginnen.

Agilität - vom Mindset zur Methode

Herausforderung: Agilität

Die Herausforderung, denen sich neue agile Methoden stellen, sind:

  • Agile Entwicklung über mehrere Teams verteilt
  • Zusammenarbeit mit nicht agilen Projekten bzw. Lieferanten
  • Integration in das Demand- und Portfoliomanagement
  • Agile Teams an verteilten Standorten
  • Agilität auch in der Analyse und Planung von Projekten
  • Berücksichtigung und Einbeziehung von Agilität in Schätzverfahren
  • Berücksichtigung von Agilität für Ausschreibungen bzw. bei Schnittstellen für Zulieferer
  • Integration von agiler Entwicklung in klassisches Controlling und Reporting
  • Agilität in der Entwicklung kritischer Systeme
  • Integration von agiler Entwicklung in das Qualitätsmanagement

Unser Beratungsansatz zum Thema Agilität

Wir verbinden Flexibilität mit Planbarkeit, um den Nutzen agiler Methoden auch für komplexe Projekte anwendbar zu machen.

Potentiale heben

Um das Potential agiler Methoden in einer Organisation zu heben, ist es notwendig nicht schwarz-weiß zu malen bzw. in Lagerdenken zwischen Agilität und klassischen Methoden zu verfallen. Die Integration und die Nutzung des vollen Potentials agiler Methoden muss im Vordergrund stehen. Dabei dürfen Planbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Qualitätsmanagement nicht zurückstehen.

Dass es sich diese Brücke schlagen lässt, zeigen erfolgreiche Projekte im Lichte der Agilität 2.0.

Die Experten von Spirit in Projects unterstützen Sie gerne bei der Etablierung agiler Prozesse in Ihrer Organisation oder beim Planen, Aufsetzen und Abwickeln agiler Projekte.