Strategieberatung für die ÖGK – Neuausrichtung des Bereiches Risikomanagement und IKS

Im Rahmen der Fusion der ehemals neun Gebietskrankenkassen zu einer Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) wurde ein neuer Fachbereich für Risikomanagement, IKS und interne Revision geschaffen. Der Bereich bündelt zudem Wissen zu Krisenmanagement und Betriebskontinuitätsmanagement, integrativem Prozess- und Anforderungsmanagement sowie zu Organisation und Projektmanagement.

Die Herausforderung

Das umfangreiche Aufgabenportfolio des neuen Bereichs erforderte eine Weiterentwicklung bestehender Prozesse und Strategien im Hinblick auf die neue Konzernstruktur. Aufgrund der neuen Rahmenbedingungen war zudem eine Professionalisierung der Prozesse und Managementsysteme notwendig. Daher beauftragte die ÖGK im Sommer 2023 Spirit in Projects mit dem Design und der Umsetzung einer Strategieklausur.

Unser Ansatz

Im Rahmen des Beratungsauftrages konnten die Berater auf Erfahrungen aus unterschiedlichen öffentlichen Organisationskontexten zurückgreifen. Business und IT verbinden – dieser Zugang von Spirit in Projects ermöglichte einen umfassenden Blick auf die gestellte Aufgabe.

Nach einer Auswertung bestehender Strategieunterlagen und fachbereichsspezifischer Dokumentationen legten die Experten von Spirit in Projects in engem Austausch mit dem Auftraggeber Themen und Inhalte für die Klausur fest. Diese wurde auch von Spirit-Consultants moderiert.

Ein zielgruppengerechtes Workshopdesign vermittelte die Analyseergebnisse klar und eröffnete den Raum für konstruktive Diskussionen. Im Rahmen der Klausur konnten sich die Teilnehmer auf strategische Problemstellungen konzentrieren und diese mittels einer SWOT-Analyse durchleuchten – immer mit dem tatsächlichen Kundennutzen im Blick.

Gemeinsam wurde eine Strategie inklusive Leitbild, Vision und Mission festgelegt. Der Fokus auf eine klare Roadmap und zu ergreifende Maßnahmen garantierte konkrete, umsetzbare Ableitungen aus der Klausur.

Der Nutzen

Durch die Erfahrung des Teams von Spirit in Projects wurde die Strategieklausur der ÖGK zielorientiert und professionell abgewickelt. Eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Mission, Vision sowie dazugehörigen Metriken und KPIs rückte zukünftige Schritte in den Blick. Durch die Bewertung aktueller Umsetzungserfolge wurde die Zuversicht gestärkt, auch neu identifizierte Maßnahmen umsetzen zu können. Die professionelle Moderation förderte ein konstruktives Gesprächsklima und war ein maßgeblicher Faktor für den Erfolg der Klausur.

Die erfolgreiche Umsetzung der Strategieklausur der ÖGK ist ein Beispiel für die Beratungskompetenz von Spirit in Projects: Wir beraten stets mit einem Schwerpunkt auf klaren Entscheidungen und umsetzbaren Maßnahmen. Dabei greifen wir auf unsere Erfahrung aus Umsetzungsprojekten zurück und können so gut abschätzen, wo Herausforderungen auftreten können. Und davon kann auch Ihr Unternehmen profitieren – von Lösungen, die Mehrwert schaffen!

AT-Alert: Sicherheit durch klare Anforderungen – und wie wir dazu beitrugen 

Mit AT-Alert verfügt Österreich seit 2024 über ein modernes, mobilfunkbasiertes Warnsystem, das im Krisenfall automatisch Warnungen an alle Handys in einem betroffenen Gebiet sendet – ohne App, ohne Anmeldung. Damit setzt die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) eine zentrale EU-Vorgabe um und stärkt den Schutz der Bevölkerung bei Naturkatastrophen, Stromausfällen oder anderen Gefahren. 

Spirit in Projects hat für dieses nationale Projekt das Lastenheft entwickelt und die Ausschreibung bis zur Zuschlagserteilung begleitet. Unsere Aufgabe war es, aus einer Vielzahl technischer, organisatorischer und rechtlicher Anforderungen ein präzises Fundament zu schaffen, auf dem das System sicher umgesetzt werden konnte. 

Durch eine systematische Anforderungsanalyse mit modernen RE-Methoden und den Einsatz von UML-Modellen konnten Schnittstellen, Datenflüsse, Rollen und Qualitätskriterien klar beschrieben werden. So entstand ein Leistungskatalog, der sowohl technisch belastbar als auch für Bieter nachvollziehbar war. Unsere Begleitung im Ausschreibungsverfahren sorgte für transparente Bewertungen und eine effiziente Entscheidungsfindung. 

Das Ergebnis: ein stabiles, skalierbares System, das heute betrieben wird – inklusive der öffentlichen Website von AT-Alert, sowie der allgemeine Informationen auf der Webseite des Innenministeriums auf der alle ausgesendeten Warnungen und Informationen zentral abrufbar sind. 

Der Nutzen für Bürgerinnen und Bürger: 

  • Sofortige, gebietsspezifische Warnungen direkt aufs Handy 
  • Keine App erforderlich, keine Registrierung notwendig 
  • Warnungen auch für Tourist:innen und Roaming-Geräte 
  • Klare, handlungsorientierte Informationen in Notfällen 
  • Ergänzung zu Sirenen, Radio und Online-Kanälen 

Der Nutzen unserer Leistung: 

  • Klare, nachvollziehbare Anforderungen als Erfolgsfaktor für die Umsetzung 
  • Minimiertes Risiko in Beschaffung und Umsetzung 
  • Zukunftssichere Architektur  

Mit AT-Alert zeigt sich, wie klare Anforderungen, methodisches Vorgehen und interdisziplinäre Zusammenarbeit ein Projekt mit direktem gesellschaftlichem Nutzen möglich machen – und wie strukturierte Beratung zu messbarer Sicherheit für alle führt. 

AT-Alert – Handy-Benachrichtung im Katastrophenfall

In Österreich wurde im Jahr 2021 die Einführung eines textbasierten öffentlichen Warnsystems gesetzlich beschlossen. Alle Mobilfunkbetreiber wurden zur Einführung eines Cell-Broadcast-Dienstes verpflichtet. Damit können mittels IT-Systemen behördlich angeordnete Warnungen der Landeswarnzentralen sowie des BMI direkt bei den Mobilfunkbetreibern ausgelöst werden. Alle im Mobilnetz registrierten Endgeräte erhalten dann eine entsprechende Warnung per Nachricht auf dem Display bzw. Warnton.

Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH wurde mit der Umsetzung beauftragt und stellt auf einer Website zentral alle veröffentlichten Warnmeldungen dar. Zur Umsetzung schrieb die RTR daher die „Beschaffung, Programmierung, Einrichtung und Betrieb von zwei Polling-Servern, einem AT-Alert Webserver und einem Plattformserver“ aus.

Die Aufgabe

Spirit in Projects wurde von der RTR im Jahr 2023 beauftragt, als Requirements Engineers die Ausschreibung zu begleiten. Zu den Leistungen zählten eine umfangreiche Vorerhebung und IST-Analyse der Kontexte, Datenflüsse, Schnittstellen und Rollen. Die Hauptleistung bestand in Ausarbeitung des Leistungskatalogs, wobei funktionale & nichtfunktionale Anforderungen erhoben wurden und die Grundarchitektur der Lösung festgelegt wurde. Der qualitätsgesicherte Leistungskatalog wurde dann gemeinsam mit Vergabeexperten in die Ausschreibungs- und Bewertungsunterlagen eingearbeitet.

Die Herausforderung

Die komplexe Stakeholder- und Technologielandschaft im Projekt (Land, Bund, Mobilfunkbetreiber, Endgeräte), die hohe Öffentlichkeitswirksamkeit und Kritikalität der Lösung für den Ernstfall zeichneten dieses Projekt besonders aus.

Der Kundennutzen

Spirit in Projects konnte durch die technische Expertise der Consultants, die Erfahrungen im Bereich der Ausschreibungsbegleitung und den fundierten methodischen Ansatz zielgerichtet die geforderten Unterlagen für diese komplexe Ausschreibung erarbeiten. Die hohe Qualität der Anforderungen und Ausschreibungsunterlagen war ein wichtiger Grundstein für die rasche Umsetzung der Lösung.

Die Auftraggeberin hob besonders die hohe fachliche Qualifikation und Qualität der Prozessgestaltung durch Spirit in Projects hervor. Den ersten erfolgreichen, österreichweiten Testlauf erlebte das System am 5.10.2024.

Projekt­management für Leuchtentausch-Projekt der Stadt Wien (MA 33)

Der Magistrat der Stadt Wien – MA 33 (Wien leuchtet) startete im Jahr 2017 ein Projekt zur Planung des Tausches der Seilhängeleuchten im öffentlichen Raum von konventionellen Leuchtmitteln auf moderne und energiesparende LED-Leuchten. Die Maßnahmen dienen der Energieeinsparung und innovativen Energieeffizienz mit Sinne des Smart-City-Ansatzes.

Die Aufgabe

Das Expertenteam von Spirit in Projects unterstützte die MA 33 bei der Gesamtplanung des bis 2020 veranschlagten Umsetzungsprojektes. Dabei mussten die Erhebungs- und Planungsprozesse für den Leuchtentausch, sowie Einkauf, Montage und Entsorgung der Altleuchten beplant werden.

Unser Ansatz

Mit ihrer Projektmanagement-Expertise unterstützte die Spirit in Projects dabei bei der Ausarbeitung der Zeit-, Ressourcen und Kostenplanung. Zur Vorbereitung eines optimalen Projektablaufs wurden zudem die Kommunikations- und Eskalationspläne definiert und ein Berichtswesen festgelegt. Ein proaktives Risikomanagement und eine detaillierte Planung der Stakeholder-Information dienten hier ebenfalls zur Absicherung des optimalen Projektverlaufs.

Stadt Wien Logo

Weitere Informationen finden Sie hier.

Task Tracking Tool der AWS – QS für Lastenheft und Ausschreibungs­begleitung

Das Austria Wirtschaftsservice (AWS) wollte 2018/2019 sein bereits ausgearbeitetes Lastenheft für ein Task Tracking Tool einer Qualitätssicherung unterziehen. Zusätzlich wurde eine Ausschreibungsbegleitung für das Lastenheft aufgesetzt.

Die Experten von Spirit in Projects analysierten das bestehende Lastenheft in Hinblick auf Struktur, Begrifflichkeiten, Linguistik sowie Lesbarkeit und erarbeiteten eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen. So konnte die Qualität in Hinblick auf die darauf folgende Ausschreibung signifikant verbessert werden und bereits im Vorfeld Scope- und Abgrenzungsprobleme vermieden werden.

In weiterer Folge wurde der Ausschreibungsprozess ebenfalls von Spirit in Projects begleitet.

AWS Austria Wirtschafts Service Logo

Weitere Informationen: www.aws.at

Wien gibt Raum – Digitalisierung von Behördenverfahren

Mit „Wien gibt Raum“ arbeitet der Magistrat der Stadt Wien an der Digitalisierung des öffentlichen Raumes. Ziel des von 2017 bis 2022 angelegten Programmes ist es, die Prozesse für sogenannte Sondernutzungen des öffentlichen Raumes vom Antrag, über das Behördenverfahren bis zur Genehmigung und Verrechnung zu digitalisieren. Im Fokus stehen dabei Nutzungen wie Schanigärten, Werbungen, Veranstaltungen… Continue Reading Wien gibt Raum – Digitalisierung von Behördenverfahren

Lastenheft und Leistungskatalog – Baukosten­verfolgung Flughafen Wien

Top Niveau! Mag. Andras Eder, Leiter des Zentraleinkaufs der Flughafen Wien AG Die Flughafen Wien AG löste im Jahr 2017 ihr System für Baukostenverfolgung ab. Die Experten von Spirit in Projects unterstützen dabei durch die Erstellung eines Lastenheftes, das in Form eines Leistungskataloges dann in weiterer Folge als Grundlage für eine Ausschreibung diente. Die Herausforderung… Continue Reading Lastenheft und Leistungskatalog – Baukosten­verfolgung Flughafen Wien

Neuaufstellung der PM-Prozesse für die ITG Graz

Die Stadt Graz und ihre IT-Tochter ITG Informationstechnik Graz GmbH standen vor neuen Herausforderungen. Aus den Themenbereichen Smart City und Digitalisierung entstehen in der Zukunft zahlreiche Projekte.

Die Aufgabe

Um auf diese Entwicklungen optimal vorbereitet zu sein, plante die ITG in den Jahren 2017 und 2018 ihre Prozesse für Projektmanagement, Anforderungsmanagement und Qualitätsmanagement neu aufzustellen. Ziel war es, die Projektabschlussrate zu erhöhen sowie die –durchlaufzeiten zu reduzieren und den Ressourceneinsatz zu optimieren.

Unser Ansatz

Die Experten von Spirit in Projects erarbeiteten durch Dokumentenanalysen, Führungskräfteinterviews sowie Workshops ein gemeinsames Zielbild für die ITG, das insbesondere Rücksicht auf die Unternehmenskultur und die involvierten Prozess-Stakeholder nimmt. Dieses wurde in einen Ergebnisbericht mit Handlungsoptionen für die Geschäftsleitung und Führungskräfte gegossen.

Der Nutzen

Durch die Identifikationen von Quick Wins und Verbesserungspotentialen konnte ein Vorgehensplan erstellt werden, der den Kundennutzen unmittelbar in den Mittelpunkt stellt.

Graz ITG Logo

Weitere Informationen: www.graz.at/itg

Ausschreibungs- und Projektmanagement für Internet on board der ÖBB

Die ÖBB beauftragte im Jahr 2015 Nomad Digital, einen auf den Transportsektor spezialisierten Connectivity-Anbieter, mit der der Umsetzung einer IOB (Internet on board) Lösung im ersten Schritt für die Railjet Flotte. Als weitere Schritte sollte IOB dann auf bis zu 900 ÖBB-Zügen sowie 2.000 Bussen ausgeweitet werden – das damals weltweit größte Projekt für Bereitstellung… Continue Reading Ausschreibungs- und Projektmanagement für Internet on board der ÖBB

Neue Telefonanlage in den LKH Villach und Wolfsberg – Projekt­management

Das Projekt wurde methodisch bestens aufbereitet und transparent abgewickelt – obwohl es von einer breiteren Öffentlichkeit im Vorfeld kritisch diskutiert wurde.

Mag. Franz-Georg Pichler, Leiter des Competence Center IT der KABEG

Die KABEG (Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft) tausche im Jahr 2014 /2015 in den Landeskrankenhäuser Villach und Wolfsberg die alte Betriebstelefonanlage gegen ein IP-basiertes Telefoniesystem inkl. Endgeräte der Firma Cisco aus. Die neue Anlage wurde zusätzlich in den KABEG Verbund integriert.

Die Aufgabe

Spirit in Projects übernahm die Rolle des Projektleiters, die Steuerung der Software- und Hardware Lieferanten und unterstützte den internen, technischen Projektleiter der KABEG. Dabei übernahm Spirit in Projects die Anforderungserhebung, genaue Zieldefinition und Planung des Projekts sowie die operative Durchführung.

Unser Ansatz

Zusätzlich zur gemeinsamen Projekt- und Arbeitspaketplanung wurden auch Koordinationsmeetings und ein eng geführtes Controlling und Risikomanagement implementiert. So konnte das Projekt im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen erfolgreich abgeschlossen werden.

Der Nutzen

Ein besonderes Augenmerk legten die Experten von Spirit in Projects auf die spezifischen Projektumwelten und das Projektmarketing, um erfolgreich Widerstände abzubauen und die Akzeptanz des Projektes bei allen NutzerInnen zu erhöhen. Und das höchst erfolgreich, wie Mag. Franz-Georg Pichler, Leiter des Competence Center IT der KABEG, sagt: „Das Projekt wurde methodisch bestens aufbereitet und transparent abgewickelt – obwohl es von einer breiteren Öffentlichkeit im Vorfeld kritisch diskutiert wurde.“

KABEG Logo

Weitere Informationen: www.kabeg.at